Persönlichkeitsstörungen
Def.: tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedl. persönliche und soziale Lebenslagen zeigen. Häufig gehen sie einher mit persönlichen Leiden und gestörter sozialer Funktionsfähigkeit. Sie beginnen meist in der Kindheit oder Adoleszenz und dauern im Erwachsenenalter an. Zu unterscheiden sind sie von erworbenen Persönlichkeitsveränderungen z.b. durch SHT, Belastungsreaktionen, psych.Träumen. Lösungsansätze: Einzel- und Gruppentherapie werden als sehr hilfreich über einen längeren Zeitraum hinweg eingesetzt.

  • Muster von anhaltendem Mißtrauen oder sich abwenden von anderen. Zurückgezogenheit von sozialen Beziehungen und zurückhaltender Ausdruck von Emotionen in zwischenmenschlichen Beziehungen.


  • Instabile zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstbild und Affekte, Impulsivität, antisoziales Verhalten, exzessive Emotionalität und aufmerksamkeitssuchend.


  • Durchgängiges Muster von sozialen Hemmungen, Gefühle von Inadäquatheit, Angst getrennt zu werden, starke Beschäftigung mit Ordnung, Perfektionsmus, mentale und zwischenmenschliche Kontrolle auf Kosten der Flexibilität.
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